Pressespiegel

wochenkurier, Spendenübergabe an das Kinder- und Jugendtheater lutz theaterhagen, Februar 2015

WAZ Hohenlimburg, Spendenübergabe aus dem Erlös des Frühlingsfestes aller Hagener Serviceclubs an das Projekt 'pro Integration' , 27.06.2012

Spendenübergabe zum Projekt 'Kopfkino' an das lutzhagen, Jugendstück über den Umgang mit Sexualität und Körperbewußtsein von Werner Hahn, März 2012

WAZ Hagen, Unterstützung des Projektes 'Vorlesetaschen' der Stadtbücherei und den Hagener Kinderärzten, 26.11.2011

Stadtanzeiger Hagen, Spendenübergabe Erlös Edeltrödel an das Kinderhospiz Balthasar, 16.09.2011

 

WR/WP, Kalenderprojekt Heide Schimke, SI-Mitglied Club Hagen, 22.08.2011

WR/WP, Spendenübergabe Benefizkonzert Tete a Tete, im Hasper Hammer, 22.06.2011

WP, 10 Jahre donum vitae in Hagen, 11.04.2011                                                                

Download der Rede von SI-Mitglied Roswitha Cordes am 06.04.2011
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WAZ Artikel Hagen, 02.03.2011, Yvonne Hinz

Emst. Sie sind kein Abbild von Hochkultur wie die Villa Hügel in Essen, sondern ein Beispiel für Alltagskultur par excellence - die Riemerschmid-Häuser auf Emst.

Von den insgesamt sieben Bruchsteinhäusern an der Walddorfstraße am Wasserlosen Tal ist nur noch eins -
die Hausnummer 17 - im Original erhalten. Doch vielleicht nicht mehr lange.

Besagtes Gebäude ist seit Jahrzehnten in Privatbesitz. „In den 80er Jahren verstarb der letzte Bewohner. Dieser hatte - aus heutiger Sicht zum Glück - in dem um 1910 entstandenen Haus nichts umgebaut oder modernisiert“, erklärt Eva Pieper-Rapp-Frick vom Osthaus-Bund (zum Hagener-Impuls-Ensemble gehören das Karl-Ernst-Osthaus-Museum, der Hohenhof und das Riemerschmid-Haus). In den letzten Jahren flossen Fördermittel des LWL in das Gebäude; die Stadt Hagen trat lediglich als Mieter auf, flankierend übernahm die Sparkasse für fünf Jahre (bis Ende 2010) die Miete.

 

7500 Euro pro Jahr

Doch aufgrund der Finanzmisere der Stadt Hagen wurde der Mietvertrag jüngst von städtischer Seite gekündigt; er läuft 2011 aus. Osthaus-Bund, Soroptimisten und Mark-E sind daraufhin in die Bresche gesprungen und haben sich bereit erklärt, bis Ende 2011 die anfallenden Kosten von insgesamt 7500 Euro (Kaltmiete pro Monat: 550 Euro plus Nebenkosten) zu tragen. „Wenn die Summe künftig nicht mehr zustande kommt, befürchten wir, dass der Hausbesitzer die Räumlichkeiten modernisiert, also zum Beispiel ein Badezimmer einbaut, den Trockenboden ausbaut und die Original-Einbauschränke entfernt, und das Haus dann ,normal’ vermietet“, so Eva Pieper-Rapp-Frick. Es wäre dann für die Öffentlichkeit als begehbares Archiv nicht mehr zugänglich.

„Ein kulturelles Erbe aus den Händen zu geben, ist unwiederbringlich“, warnt die Kulturfreundin. Und auch Georg Thomys, Leiter der städtischen Bauordnung, räumt ein: „Natürlich tut es weh, wenn eine Stadt ihr Tafelsilber weggeben muss.“

 

Arbeiterfamilien-Haus im Original erhalten

Beide hoffen, dass auch künftig das von dem Münchner Architekten Richard Riemerschmid geplante Arbeiterfamilien-Haus im Original erhalten bleibt und eventuell auch die Hagener Wohnungsbaugesellschaften Unterstützung anbieten. Auch die Mitglieder des Kulturausschuss würden es begrüßen, wenn die Stadt Hagen - unabhängig von der Mietkostenübernahme - auch in den kommenden Jahren Mieter „auf dem Papier“ bliebe.

Die vom Kunstmäzen Karl-Ernst Osthaus für den Textilindustriellen Elbers (die beiden Familien waren verwandt) entworfene Arbeitersiedlung umfasste ursprünglich 87 Häuser plus Gemeinschaftshaus. Osthaus waren Kunst und Soziales gleichermaßen wichtig. Doch die damals gegründete „Gartenstadt GmbH“ kam in Geldnöte; der 1. Weltkrieg begann - es blieb bei sieben Häusern.